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#MYMARSOLIVING with Leandra Nef

Chic, hip, hübsch, retro, trendy, elegant und stylish ... Ja, wir bräuchten viel mehr Worte, um dieses Girl zu beschreiben! Lernen Sie Leandra Nef in unserem neusten Blogbeitrag #mymarsoliving kennen. Sie verrät uns, wie man sich auf 28m² ein stilvolles Zuhause einrichtet, wo sie am liebsten Vintage-Möbel shoppt und wer im angesagten Kreis 3 den besten Brunch serviert.

Beruf und Passion?

Lifestyle-Redaktorin bei «annabelle», der ältesten Frauenzeitschrift der Schweiz. Uns gibt es seit 1938. Meine Arbeit mit all ihren Facetten, schreiben, analog fotografieren – und dank meiner ersten eigenen Wohnung habe ich definitiv auch meine Passion fürs Einrichten entdeckt.

Du bist erst kürzlich eingezogen. Ein Tipp fürs Umziehen?

Nach der Umzugs-Action genug Pizza und Bier für die Helferinnen und Helfer bereithalten. Erst recht, wenn man in die Dachwohnung zieht und das Haus keinen Lift hat.

Gibt es eine Housewarming Party? Wer ist dazu eingeladen?

Ich wollte eine feiern – dann kam der Lockdown. Vermutlich lege ich sie nun mit meinem Geburtstag im September zusammen. Ich schnappe mir die Dachterrasse meiner Nachbarn für einen Abend und lade so viele Herzensmenschen ein, wie Herzensmenschen aufs Dach passen.

Lieblingsraum in deiner Wohnung?

So viel Auswahl habe ich bei meinen zwei Zimmern auf 28 Quadratmetern nicht, aber definitiv mein Schlafzimmer mit dem Fischgrätparkett. Der stand bei der Wohnungssuche ganz oben auf der Prio-Liste.
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Wie richtet man ein, wenn man nur 28 Quadratmeter zur Verfügung hat?

Sehr bewusst. Ich wollte mein kleines Hide-away auf keinen Fall überladen. Je weniger Möbel, desto wichtiger wird jedes einzelne, der Look, die Qualität.

Was ist dein Rekord im Ikea-Möbel-Zusammenbauen?

20 Minuten? Ich habe in meinem Leben nur ein einziges Ikea-Möbel zusammengebaut, einen Nachttisch, vor zehn Jahren. Heute kaufe ich statt bei Ikea oft secondhand. Es gibt so viele schöne Vintage-Möbel – und nachhaltiger ist das erst noch. Man muss nur aufpassen, dass man es mit dem Granny-Chic nicht übertreibt. Darum habe ich mir das ein oder andere Designerstück gegönnt und mixe Vintage mit Zeitgenössischem.

Die besten Geschäfte für Vintage-Möbel in Zürich?

Möbel Zürich. Da habe ich die meisten Trouvaillen entdeckt – nicht im Laden an der Kalkbreitestrasse, sondern in ihrem Lager, das etwas versteckt liegt und nur am Samstagnachmittag geöffnet hat: meine Spiegel, die Servierwagen, den Tisch von Horgenglarus... Ausserdem Bliss Modern Antiques. Und der Insta-Account @vintage_fundus, hinter dem eine Zürcher Werbeagentur und Filmproduktion steckt, die ab und zu ihr Lager ausmistet. Da habe ich mein 1950er-Jahre-Sideboard ergattert. Es hat angeblich mal eine Nebenrolle im Werbespot einer Schweizer Krankenkasse gespielt. Und für Wohn-Accessoires sollte man unbedingt bei den kuratierten Pop-up-Sales von Söllis Näh vorbeischauen. Zwei ehemalige Arbeitskolleginnen von mir veranstalten sie. 

Wo hast du deine Design Pieces her?

Den Diamond Chair von Harry Bertoia für Knoll habe ich occasion bei Tutti gefunden. Den Arnold Circus Stool von Martino Gamper in der Spezialfarbe Pistachio bei Edition Populaire. Mein Bett ist ein Tojo V, eine Freundin hat es mir empfohlen. Es hat 2002 den Internationalen Designpreis gewonnen. Auf meinem Balkon steht der Sonnenschirm Alexo von Glatz, ein Schweizer Klassiker. Und meine neue kobaltblaue Vase habe ich vom Prager Design-Studio Dechem.

Dein liebstes Deko-Element?

Blumen! Die hole ich ungefähr einmal pro Woche bei Blumenpost. Sie verkaufen ausschliesslich Schweizer Blumen, die gerade auf den Feldern wachsen. Pflanzen kaufe ich beim Berliner Brand Bergamotte, der ab und zu einen «Pop-up-Dschungel» in Zürich veranstaltet. Und bald geht Frida Verde live, ein Schweizer Onlineshop für Pflanzen.
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Deine Lieblingsfarbe?

Momentan gedecktes Grün – alles zwischen Pistazie und Olive.

Wo holst du dir Inspiration fürs Einrichten?

Bei Freunden, in Magazinen und auf Instagram. Model Elsa Hosk etwa hat eine Wahnsinnsästhetik, wenn es um Interieur geht. Aber offensichtlich auch ein Riesenbudget

Ein Haushaltsgerät, ohne das du nicht leben könntest?

Mein Dyson-Staubsauger. Der ist Life-changing. Kabellos und einhändig bedienbar. Ich staubsauge während des Zähneputzens.

Wann startet dein Tag?

So früh wie möglich. Ich zelebriere den Morgen.

Wie klingt dein Wecker?

Ich nutze einen dieser schrecklichen iPhone-Wecktöne.

Was macht dich morgens glücklich?

Dass ich mitten in der Stadt wohne und trotzdem vom Vogelgezwitscher geweckt werde. Dass ich mich anziehen, aufs Velo schwingen und in 15 Minuten zur Frauenbadi fahren und dort noch vor der Arbeit in die Limmat springen kann.
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Dein Frühstück?

Beeren und Früchte mit Mandelbutter. Manchmal auch Fajitas, ich habe ziemlich schrullige Essgewohnheiten.

Essen im Bett ist ein No-go – wahr oder falsch?

Falsch! Zähl mal die Darvida-Brösmeli in meinem Bett.

Du lebst in Wiedikon. Wo gehst du dort brunchen?

Im «Kafi Dihei», das wirklich heimelig eingerichtet ist. Und im «169 West», das am Wochenende fabelhaften Spezial-Brunch serviert und so nah liegt, dass ich praktisch aus dem Bett rüberrollen kann.

Und wo mittag- und abendessen?

Zu meinen All-time Favourites gehören die Tantanmen Ramen bei «Miki» und die Momos «Öpis Neus» bei «Tenz» – mit Spinat und Käse. Den ultimativen Freitagnacht-Snack gibt es im «Légère»: Mac’n’Cheese Balls. Und wer Lust auf vegane Küche auf richtig hohem Niveau hat, geht ins «Kle». Im Lockdown habe ich die Quartierläden für mich entdeckt, seither koche ich wieder öfter selber.

Die besten Apéro-Locations in Zürich?

Im Sommer definitiv das «Nude» und das «Riva» an der Limmat. Im «Nude» mixen sie den besten Drink der Stadt, den Blue Fly. Ausserdem die Badi Unterer Letten, die sich dienstags in die «Flussssbar» mit Livemusik verwandelt – ausser dieses Jahr. Die besten Snacks zum Apéro gibt es in der «Gamper Bar», unbedingt Sauerteigbrot mit Butter bestellen.

Wie entspannst du dich, wenn du nachhause kommst?

Ich lese auf dem Balkon und geniesse die Abendstimmung im Innenhof.

Wie sieht deine abendliche Beauty-Routine aus?

Da muss ich passen. Ich habe keine. Ich schminke mich fast nie, kann mich also nicht mal abschminken. Ich meine, klar, ich wasche mein Gesicht, aber das verdient den Term «Beauty-Routine» wohl nicht.

Nachttische verraten viel über eine Person. Was befindet sich auf deinem?

Ungelesene Magazine, das Buch «Warum hat das Unglück mehr Phantasie als das Glück» mit 800 philosophischen Fragen zum Leben und eine kleine Pflanze.

Wie viele Kissen benutzt du zum Schlafen?

Eines.
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Bettwäsche crisp oder smooth?

Leinen, also crisp.

Zwei Dinge, die du unmittelbar vor dem Schlafen tust?

Leider: Mein Handy checken. Und, schön cheesy: In den Sternenhimmel schauen. Das geht ziemlich gut hier oben im Dach.

Deine Version des Schäfchenzählens?

So lange «10vor10» und Dokus schauen, bis mir die Augen zufallen. Irgendwann morgens um zwei erwache ich dann, Laptop noch an, Licht noch an. Passiert nicht mehr so oft wie auch schon, aber ich muss mir das unbedingt abgewöhnen.

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